Tag 13 - Endlose Suche mit Luxus Finish

Kurzetappe 1: Auf nach Talinn

Die Partynacht war lang - zwar nicht für uns aber an Schlaf war trotzdem nicht zu denken. Völlig übermüdet raffen wir uns früh Morgens auf unseren Krempel zu packen. Die Mücken hatten leider auch schon genug Zeit auszunüchtern und so wurden Fredes Beine komplett zerstochen. Da die anderen Teams noch schliefen, galt es möglichst leise zu sein. Nicht gerade einfach wenn man unter Angriff der Killermücken das Zelt von Polarkreisverkehr halten muss, damit wir unser Auto ausparken können. Und dann geht es schon direkt nach Talinn - beim Campingplatz in der Innenstadt dürfen wir kostenlos die sanitären Anlagen nutzen. Frisch geduscht über die Landkarte gebeugt müssen wir leider feststellen, dass für Sightseeing vor Ort mal wieder keine Zeit bleibt. Aber wir werden auf jeden Fall wiederkommen. Also heißt es jetzt: Auf nach Riga.

Kurzetappe 2: Das nennt man dann wohl Anstiftung zum Hausfriedensbruch

Bevor es knapp 400km nach Riga geht, wartet noch unsere heutige Tagesaufgabe auf uns. Im ehemaligen Unterwassergefängnis bei Rummu wartet nicht nur ein erfrischendes Bad im glasklaren Wasser auf uns, sondern auch eine Buckelpiste mit kraterartigen Pfützen unerkennbar wie tief diese sind. Nachdem wir dieses Risiko zunächst nicht eingehen wollten, fassen wir uns dann doch ans Herz und wagen den Versuch. Haben wir bei der Einfahrt noch zweimal leicht aufgesetzt, so war die Ausfahrt dann schon deutlich besser. Tja, Lernkurve eben. 
Um zum See vorzudringen galt es das umzäunte und gesperrte Gebiet erstmal zu durchdringen. Hinter dem riesigen Sandberg wartete dann die Ruine im Wasser - eine traumhafte Kulisse mit kristallklarem Nass. Nach dem Bad war der Fahrer dann endgültig fit und es ging wieder zurück auf die Piste.

Kurzetappe 3: Riga, schön aber dem Verkehrsinfarkt ähnlich nah

Auf der E67 an Pärnu vorbei geht es auf direkten Weg nach Riga. Zur idealen Feierabendzeit haben wir dann zwei Stunden Spaß in der Rush-Hour. Aber durch das ewige Stop and Go durch die halbe Innenstadt fühlt es sich fast wie eine Sightseeing-Tour an, nur der Reiseführer mit Mikro fehlt an dieser Stelle. Wir beschließen die Stadt zu verlassen und begeben uns auf die Suche nach einem Wild-Camping-Spot. Doch leichter gesagt als getan. Nach zwei weiteren kräftezehrenden Stunden mit einem gefundenen Campingplatz der schlappe 22,50€ für Zelt im Wiesenkäfig verlangt, geben wir erschöpft auf. Um zehn Uhr abends checken wir im nächstbesten preisgünstigen Hotel ein. 

Kurzetappe 4: Public Viewing und Deluxe Dinner

Wir sind im scheinbar Super-In-Ferienort Jurmala gelandet, wo feinster Endlos-Sandstrand auf uns wartet. Jetzt freuen wir uns irgendwie doch darüber, hier gestrandet zu sein und der Frust über das Nicht-Campen ist dann schnell verflogen. Im Restaurant setzt sich der positive Abend fort. Nachdem wir die Speisekarte, die so dick wie ein 400 Seiten Roman war, studiert haben, ist die Entscheidung gefallen: Es gab Avocado Hering Salat zur Vorspeise und gebackene Lammkeulen in der Gemüse-Kartoffel-Pfanne für Guido und Lachs in Orangen-Rotwein Sauce für Frede zum Hauptgang. Und vom Balkon des Restaurants haben wir entspannt die erste Halbzeit des EM-Spiels Polen-Portugal verfolgt.

Stellenangebot im Kreis Neuss!

Sie sind interessiert an einer dauerhaften Beschäftigung in unserem Team im Rhein-Kreis Neuss?


Diese Webseite durchsuchen: