Tag 1 - Der Beginn - Diesel an, Augen geradeaus

1.Kurzetappe: Offizielle Verabschiedung am Memory-Zentrum 

"Schatz, haben wir auch nichts vergessen?", so sind wir Richtung Memory-Zentrum und mit vollgepacktem Auto gestartet. Vor Ort wurden wir dann von Mitarbeitern und Bewohnern bereits erwartet. Wir waren baff und haben uns über jeden Einzelnen gefreut, der uns verabschiedet hat. Und damit auch wirklich nichts schief geht, haben uns Herr Manfred Steiner und Frau Dr. Andrea Kuckert-Wöstheinrich - zu unserer Überraschung - den liebevoll selbstgebastelten Survival-Koffer überreicht: Mit reichlich Keksen, Pflastern und Deutschlandflagge kann also nun wirklich nichts mehr schief gehen. 

2. Kurzetappe: Motivations-Frühstückstreff mit Team Likedeeler und Team Polarkreisverkehr in Düsseldorf

"Liegt Euer Wagen auch so tief?" Dies war erstes Gesprächsthema beim gemeinsamen Team-Frühstück. Aber uns wurde sofort klar: Mit unseren 63PS starken Ford Granada, dem ausgemusterten DRK VW Bus von Team Polarkreisverkehr und dem ausgemusterten Volvo-Bestattungswagen von Team Likedeeler werden wir das Feld gemeinsam von hinten aufräumen. Nach kräftiger Stärkung ging es also los nach HH. Erster grober Jubel brach aus, nachdem unsere G'oldies den Anstieg auf der A46 geschafft haben. Juchu!!!

3. Kurzetappe: Auf gehts, ab geht's zur Perle an der Elbe

Unterwegs ist die Rallye Familie größer geworden: Drei weitere Teams sind zu uns gestoßen. Hier sorgen blonde Zöpfe oder echte Wikingerhörner als Glücksbringer für technisch sorgenfreie 7.500 km.
In Hamburg angekommen haben sich die ersten Teams bereits am Fischmarkt getroffen. Bei einer steifen Prise wurde mit einem kühlen Blonden angestoßen. Nach kräftiger Stärkung mit Burger und Wedges im Strandpauli hat es uns dann aber doch frühzeitig ins Hotel zurückgetrieben: Das war die letzte Nacht in einem normalen Bett. 

4. Jetzt geht's los: Offizieller Start in unser Baltic Sea Circle Abenteuer

Ab sofort heißt es Wild Camping! Nachdem der Morgen bereits mit Sonne und kräftigem Kaffee gut begonnen hat, kam der erste Schock: Der Viskolüfter ist kaputt. Warum das schlimm ist? Weil der Motor besonderes im Stadtverkehr nicht ausreichend gekühlt wird. Da standen nicht nur dem Motor sondern auch uns die Schweißperlen auf der Stirn. Doch hier zahlen sich bereits 60kg Werkzeuggepäck aus: Mit einer Schlauchschelle wurde improvisiert -auf das die Lösung nun für 7.500km hält. 
Anschließend haben wir unser Roadbook abgeholt. Und tatsächlich, die Veranstalter zeigen viel Mut zu Kreativität. Wir wollen an dieser Stelle nicht zuviel verraten, nur so viel: Ihr könnt Euch auf Ziegen, Pferde, Pippi Langstrumpf und evtl. auch (lustige) Zollbeamte freuen.

5. Der Wagen rollt, er rollt!!

Unsere erste Etappe geht von Hamburg über Dänemark nach Malmö und Sandhammaren. Kurz vor Sandhammaren wartet allerdings noch unsere Tagesaufgabe: Die traditionelle Wikinger-Weihe in AlesStena. Mit dänischem Sand, schwedischen Holz, echten Meerwasser und dem Küstenwind auf den Rücken ging es für jeden von uns auf allen Vieren um den höchsten Stein. Dieses Ritual bringt Glück für lange Reisen. Und dann um halb elf abends haben wir endlich unseren Campingplatz erreicht - die anderen Teams haben zum Glück noch ein Plätzchen für uns frei gehalten. Dank Stirnlampe und einem immer noch geduldigen Guido war unser Zelt noch vor Mitternacht aufgebaut - und das Feierabendbier mehr als verdient. Gute Nacht Schweden und bis morgen.

Hier einige Bilder dieser Etappe

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